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Zusatzstoffe dienen dazu, Lebensmittel zu konservieren (Konservierungsmittel), gleich bleibende Qualität (z.B. Feuchthaltemittel oder auch Antioxidantien) zu sichern und vieles mehr. Sie werden sowohl im Haushalt als auch bei der industriellen Lebensmittelherstellung verwendet. Mit z. B. Salz, Essig und Zucker, aber auch Süßstoffen werden Lebensmittel aromatisiert, gefärbt, gesüßt und haltbar gemacht. Mit Hilfe von Backpulver, einem Zusatzstoffgemisch, sollen Kuchen locker werden.
Es gibt natürliche, naturidente und rein synthetische Stoffe, die Lebensmitteln während der Herstellung zugesetzt werden, und die alle auf gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft werden müssen. Es dürfen daher nur solche Zusatzstoffe verwendet werden, deren Zusammensetzung und Reinheit bekannt und vollständig untersucht sind. Und sie dürfen erst nach einer Zulassung zum Einsatz kommen. Die Stoffe werden mit E-Nummern gekennzeichnet, um die komplizierten Namen zu vermeiden. Auch natürliche Stoffe werden so klassifiziert. Zitronensäure z. B. hat die Nummer E 330.
Zusatzstoffe werden oft verdächtigt, Unverträglichkeiten auszulösen. Prinzipiell kann beinahe jeder Stoff, ob in der Natur vorhanden oder synthetisch hergestellt, beim Menschen Allergien auslösen. Unverträglichkeitsreaktionen, verursacht durch Zusatzstoffe, sind aber ausgesprochen selten. Viel häufiger - so belegen es wissenschaftliche Studien - reagieren Menschen empfindlich gegenüber natürlichen Lebensmittelinhaltsstoffen. Meistens sind dies Eiweißstoffe, wie z. B. das Gluten des Weizens.