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Pro Jahr besteht weltweit ein Bedarf an rund 52 Mio. Tonnen Fasern. Das entspricht einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von etwa 8,6 kg.
Die Nachfrage nach Fasern wächst mit dem Lebensstandard und mit der Weltbevölkerung, und zwar um rund 2 - 3% jährlich.
Die Baumwollproduktion stagniert schon seit den letzten 20 Jahren und scheint nur mehr begrenzt steigerbar. Die Ursache dafür ist die begrenzte Verfügbarkeit von Anbauflächen und der hohe Bewässerungsbedarf.
Umweltfreundlich hergestellte High-Tech Fasern aus der chemischen Industrie haben viele Vorteile: Sie sind maßgeschneidert in ihrer Funktion und vermitteln natürlichen Tragekomfort. Obwohl sie mit innovativer chemischer Technologie hergestellt werden, ist die Basis oftmals pflanzlicher Natur.
So sind etwa aus dem Bereich der Sportbekleidung moderne Fasern nicht mehr wegzudenken. Diese Gewebe aus speziellen Fasern nehmen bis zu 50 Prozent mehr Feuchtigkeit auf als Baumwolle. Somit bleibt die Haut trocken und kann atmen. Zudem wird die Erkältungsgefahr bei sportlichen Aktivitäten vermindert.
Hochleistungs-Chemiefasern kommen aber nicht nur in der Bekleidungsindustrie zum Einsatz. Sie werden auch zu Heimtextilien, Autotextilien und textilen Bodenbelägen verarbeitet. Die Anforderungen an diese Fasern sind vielfältig, wie z. B. geringes Anschmutz- und gutes Reinigungsverhalten, Wärme- und Schallisolierung sowie Gebrauchstüchtigkeit. |