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Die Verwendung von Kunststoffrohren entlastet die Gemeindekassen beträchtlich. Zählen doch die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und die umweltgerechte Entsorgung von Abwässern zu den wesentlichen kommunalen Aufgaben.
Der Bau beziehungsweise die Sanierung der notwendigen Rohrleitungen stellt für die österreichischen Gemeinden eine hohe finanzielle Belastung dar. Beim Einsatz von Kunststoffrohren verringern sich die Kosten im Siedlungswasserbau aufgrund der meist günstigeren Materialpreise und der unkomplizierteren Verlegung erheblich.
Ein Verzicht der österreichischen Gemeinden auf PVC-Kanalrohre würde dem Steuerzahler beispielsweise jährlich 62,5 Millionen Euro oder 860 Milliionen Schilling kosten. 62,5 Millionen Euro, die bei der Verwendung der bewährten Kunststoffrohre für andere kommunale Aufgaben zur Verfügung stehen und letztlich nicht von den Bürgern über Wasser- und Abwassergebühren aufgebracht werden müssen.
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