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Weich, seidig, anschmiegsam, atmungsaktiv und strapazierfähig sind nur einige der Eigenschaften, die moderne Chemiefasern erfüllen. Chemiefasern sind angenehm zu tragen, sanft zur Haut und haben Naturfasern, wie etwa Baumwolle und Seide, an Widerstandsfähigkeit und Festigkeit einiges voraus. Trotz der Bezeichnung „Chemiefaser“ ist die Basis oftmals pflanzlicher Natur. Ausgangsmaterial ist Holz, aus dem Zellulose, der Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände, gewonnen und weiterverarbeitet wird.
So sind etwa aus dem Bereich der Sportbekleidung moderne Fasern nicht mehr wegzudenken. Diese Gewebe aus speziellen Fasern nehmen bis zu 50 Prozent mehr Feuchtigkeit auf als Baumwolle. Somit bleibt die Haut trocken und kann atmen. Zudem wird die Erkältungsgefahr bei sportlichen Aktivitäten vermindert.
Hochleistungs-Chemiefasern kommen aber nicht nur in der Bekleidungsindustrie zum Einsatz. Sie werden auch zu Heimtextilien, Autotextilien und textilen Bodenbelägen verarbeitet. Die Anforderungen an diese Fasern sind vielfältig, wie z. B. geringes Anschmutz- und gutes Reinigungsverhalten, Wärme- und Schallisolierung sowie Gebrauchstüchtigkeit.