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Zu Aspartam gibt es umfassende wissenschaftliche Risikobewertungen, aufgrund derer es in der Europäischen Union zugelassen ist. Es darf als unbedenklich gelten.
Bereits seit einige Jahren kursieren im Internet Kettenbrief-artige Gerüchte, die vor den Gesundheitsrisiken durch den Süßstoff Aspartam warnen (siehe zum Beispiel „www.das-gibts-doch-nicht.de“). Meist unter dem Titel „Die bittere Wahrheit über das süße Aspartam“ wird behauptet, dass dieser Süßstoff im Körper zu giftigen Substanzen abgebaut wird. Ferner wird unterstellt, Aspartam könne Multiple Sklerose auslösen.
Die Technische Universität Berlin stuft diese Nachricht als sog. Hoax („Scherz“) ein. Hoaxes sind meist plausibel erscheinende Mitteilungen, die sich erst bei sehr genauer Betrachtung als Unfug heraus stellen. Hoaxes sind eine besondere Art der unerwünschten Nachrichten („Spam“) im Internet und als Spam in manchen Ländern der Erde unter Strafe gestellt. Mit der Weiterleitung an Bekannte solle man daher vorsichtig sein, insbesondere wenn man Massensendungen durchführt, wozu die Urheber des Hoaxes die Empfänger immer auffordern.
Wissenschaftlich fundierte Antworten auf alle Fragen zu Aspartam finden Sie beim Europäischen Informationszentrum für Lebensmittel unter dem Stichwort „Aspartam“