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Wer schon einmal einen Kunststoffboden verlegt hat oder verlegen ließ, kennt das Problem des unangenehmen Geruches. Die Ursachen für die Geruchsentwicklung sind geringe Mengen organischer Verbindungen, die beim Aufschmelzen des Kunststoffes bei der Belagsherstellung entstehen und in zwei bis drei Wochen ablüften. Diese Verbindungen sind weder gesundheitsschädlich noch giftig.
Dass die Beläge noch riechen, ist logistisch und produktionstechnisch bedingt. Durch die modernen Herstellungsverfahren mit ihren hohen Produktionsgeschwindigkeiten wird die Zeit zum Ablüften der Beläge immer kürzer. Fast luftdichte Verpackungen verhindern das Ablüften auch während Lagerung und Transport. Auf diese Weise verlagert sich das Ablüften in die Zeit nach der Belagsverlegung.
Unangenehme Gerüche treten nicht nur bei PVC-Belägen auf. Untersuchungen über das Emissionsverhalten verschiedener Beläge haben gezeigt, dass Beläge aus anderen - auch natürlichen - Materialien ein sehr ähnliches Verhalten wie PVC-Böden zeigen.
Kunststoffböden weisen aber eine Reihe erheblicher Vorteile auf: Sie sind widerstandsfähig, leicht zu pflegen und zu reinigen und in vielen, dem individuellen Bedarf entsprechenden, Farben und Formen erhältlich.