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Impfungen gehören zu den bedeutendsten Errungenschaften der Medizin. Die Impfstoffe der pharmazeutischen Industrie schützen wirkungsvoll vor Infektionskrankheiten, an denen man früher noch schwer und oft lebensbedrohlich erkrankte.
Das Prinzip der Impfung beruht auf der Beobachtung, dass durchgemachte Infektionskrankheiten einen natürlichen Schutz hinterlassen können. Unser Abwehrsystem hat sich die Krankheitserreger gemerkt und kann sie bekämpfen. Diese Erkenntnis machte sich die Pharmaindustrie zu Nutze und entwickelte daraus Impfstoffe, die eine Schutzreaktion im Körper auslösen. Bei der aktiven Impfung werden die Krankheitserreger so abgeschwächt, dass sie zwar nicht schaden, aber zur Bildung von Abwehrstoffen anregen. Das braucht einige Zeit, aktive Impfungen wirken daher meist nicht sofort.
Bei einer passiven Impfung werden die gegen die jeweilige Erkrankung notwendigen Abwehrstoffe zugeführt und die Erkrankung kann so vermieden werden. Die passive Impfung wirkt aber meist nur wenige Wochen.
Noch stehen nicht gegen alle Erkrankungen Impfstoffe zur Verfügung, z.B. Hepatitis C oder Borreliose. Österreichs Pharmaindustrie arbeitet daher laufend an der Entwicklung neuer hochwirksamer Impfstoffe.